Australien Tag & Nacht

 
09Mai
2013

Durch Queensland ins Northern Territory

Wir waren gerade ein paar Kilometer den Flinders Highway in Richtung Charters Towers gefahren - von Townsville also nach Westen -, da veränderte sich die Landschaft fast abrupt. Viel weite Felder mit ein paar Bäumen dazwischen. Die nächste Zeit würden wir auch nicht viel mehr zu sehen bekommen. Etwa 2500 km standen uns bis Darwin bevor, in drei Tagen wollten wir das schaffen. Ich kann sagen, es kam wie immer alles anders.

Am ersten Tag kamen wir immerhin schon bis kurz vor Mt. Isa, 850 km hatten wir geschafft. Auf dem Weg dahin war eigentlich nix los: Es gab eine nennenswerte Stadt mit Charters Towers, ansonsten Käffer und dazwischen keinen Handyempfang. Es ist im Prinzip langweilig zu fahren und auf Dauer schwer sich bei schnurgerader Strecke zu konzentrieren. Mit drei Fahrern ging das jedoch gut. Die Rest Area war gut besucht und nachts wurde es sehr kalt - auch das war neu.

An Tag zwei unserer Reise schafften wir es ins Northern Territory und die Distanz zwischen zwei Dörfern wurde noch größer, Extra-Benzin brauchten wir allerdings nicht, weil die Infrastruktur dann doch schon so weit ausgebaut ist, dass wenigstens alle 200km mal eine Tankstelle gibt - auch da allerdings mit Ausnahmen. Wir hatten jedenfalls damit keine Pobleme. Damit nicht, mit dem Reifen schon. Es rüttelte plötzlich bei höheren Geschwindigkeiten ganz schön. Schließlich fanden wir, als wir dann lieber anhielten, heraus, dass der Vorderreifen eine Beule hatte - einem Reifenplatzer bei 130 auf dem Highway sind wir noch entkommen... Wir nehmen an, dass der Druck (auch durch die große Hitze und die lange Fahrt) zu hoch war und haben vorsichtshalber auch Luft aus den anderen Reifen genommen. 

Nach der Übernachtung in Three Ways konnten wir unsere Reise also gen Norden fortsetzen, da wir den Stuart Highway inzwischen ja schon erreicht hatten.

06Mai
2013

Cairns und Daintree Rainforest

Anfang diesen Monats erreichten wir also endlich Cairns in Far North Queensland. Nachdem wir Maxi und Gunnar abgesetzt hatten, weil die jetzt erstmal einen Job suchen, fuhren wir zu dritt etwa 80 km weiter nördlich den Captain Cook Highway Richtung Mossman. Wenn das hier oben keine Tropen sind, dann weiß ich auch nicht. Seit Townsville (das mit durchschnittlich 320 Sonnentagen pro Jahr sicher mal einen längeren Aufenthalt wert gewesen wäre - uns fehlt halt die Zeit Zwinkernd ) wird es mit jedem Kilometer weiter nördlich feuchter und auch drückender. Das Stück zwischen Cairns und dem Regenwald ist von der Straßenführung her sehr ähnlich zur Great Ocean Road - hügelig, kurvig und direkt am Meer entlang.

   

Alles, was wir an Regenwald bisher gesehen haben, ist fast schon ein Witz im Vergleich zu dem, was der Daintree zu bieten hat: einen unglaublichen Artenreichtum, Regenwald bis ans Meer, den Daintree River mit wilden Salzwasserkrokodilen (die übrigens nur so heißen, weil sie auch im Salzwasser leben könnten, sie tun es jedoch nicht zwangsläufig) und schmale, kurvige Straßen, die mitten durch führen.

 

Wir erreichten nachmittags Port Douglas, ein nettes Örtchen an der Spitze einer Landzunge. Der Four Mile Beach war traumhaft, genauso wie der Aussichtspunkt auf einem Berg.

 

Auf unserem Weg in den Daintree erreichten wir dann Mossman, ehe wir in Wonga Beach auf einem Caravan Park einkehrten.

Mossmans Highlight ist die Mossman Gorge, wo es einen befestigten Weg durch den Regenwald gibt, davon ein ganzes Stück am Fluss entlang. Mit einem Shuttlebus fuhren wir durch eine Aborigine-Community hin. Im kalten Fluss zu schwimmen war ein Traum!

Am nächsten Morgen brachen wir früh auf und erreichten bald schon Daintree Village, wo wir uns nach einer Flussfahrt umschauten. Dank eines ganz guten Angebots hatten wir dann zwei einstündige Bootsfahrten, beide mit unterhaltsamen Kapitänen. Wir konnten einige Krokodile sehen, aber auch schöne Vögel, allen voran den Azure Kingfisher. 

MIt der Fähre fuhren wir über den Fluss auf die Nordseite, von da aus weiter bis zum Cape Tribulation. Unterwegs gab es drei Bushwalks durch den Regenwald, von denen jeder anders war - und alle sehr schön!

Am Coconut Beach sammelten wir dann - was eine Überraschung - Kokosnüsse und waren doch eine ganze Zeit damit beschäftigt, so ein Ding zu öffnen.

Mit der Abenddämmerung ging es zurück Richtung Cairns. Wir mieteten uns in einem Caravan Park ein. Am nächsten Tag wurde dann das Auto auf Vordermann gebracht und die Reise ins Outback vorbereitet. Wir fahren zu dritt weiter und haben uns von den anderen beiden nochmal verabschiedet an der netten Lagune am Meer. Abends brachen wir nach Townsville.

30April
2013

Whitsunday Islands

Drei Tage hatten wir Zeit, um zum Great Barrier Reef zu kommen, wo die nächste Tour wartete. Auf dem Weg dahin kamen wir durch das schöne Seventeen Seventy, wo wir den ganzen Tag verbrachten mit Baden, Fußball und Grillen. Abgesehen davon wurde hauptsächlich Strecke gemacht. Rockhampton bedeutete jedoch, dass es wegen der Quallen nun mit dem Einfachmalinsmeerspringen vorbei ist. Die Vorfreude auf die Bootstour bei den Whitsundays war groß. Airlie Beach, unser Ausgangspunkt, war auch schon sehr schön mit der traumhaften Lagune. Was die Whitsundays angeht, lassen wir lieber Bilder sprechen. Auf jeden Fall waren wir im Reef schnorcheln, haben Schildkröten und Delfine gesehen und den traumhaften Whitehaven Beach. Dass man grüne Ameisen am Hintern lecken kann und sie nach Limette schmecken, hätten wir auch nicht gedacht.

Whitehaven Beach  

23April
2013

Fraser Island

Unsere zweite gebuchte Tour stand auf dem Programm. Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt und daher für unser Auto doch eher ungeeignet. Stattdessen fuhren wir morgens in einer Gruppe von 28 Teilnehmern plus einem Guide von Hervey Bay in Richtung Fähre. Verteilt auf vier Allradfahrzeuge fuhren wir zwei Tage über die Insel. Neben Regenwald und Sußwasserseen zählten die Champagne Pools direkt am Meer und der Eli Creek zu den Highlights. Abends wurde gecampt, erzählt und getrunken. Um die Zelte schlichen immer wieder wilde Dingoes, die aber nur auf Essensreste aus waren, auf Menschen dann doch nicht so. Das einzige Manko war in diesen wunderschönen zwei Tagen, dass man nicht ins Meer dürfte wegen der Haie und Strömungen und dass wir noch keine 21 sind, so kamen wir über den Status des Beifahrers nicht hinaus. Auch das konnten wir gut verkraften.

 

20April
2013

Noosa, Sunshine Coast, Brisbane

Unseren ersten Tag an der Sunshine Coast verbrachten wir im Australia Zoo mit Krokodilen und anderen einheimischen Tieren. Anschließend dominierte der Regen unseren Alltag; es zeigte sich, dass wir uns durchaus noch in der Regenzeit befanden. Die meiste Zeit verbrachten wir um Caloundra herum, ehe wir doch vor dem Regen flüchteten und einen Tag in Rainbow Beach verbrachten. Normalerweise wären wir weitergefahren. Da wir jedoch schon eine Kanutour in Noosa gebucht hatten, mussten wir in der Gegend bleiben. Und siehe da: Während der zwei Tage Paddeln hat es tatsächlich mal nicht geregnet, was uns sehr entgegenkam. Wir übernachteten in einem Bushcamp in Zelten auf dem harten Boden und saßen abends am Lagerfeuer mit den anderen Backpackern. Direkt im Anschluss an dieses Busch-Erlebnis ging es wieder in die Zivilisation: Brisbane stand an. Im zentral gelegenen Hostel schlief es sich doch besser als in den Zelten. Ansonsten sind wir uns einig, dass Brisbane doch kein Vergleich zu den beiden Metropolen im Süden ist. Maxi, Philip und Gunnar haben wir dort getroffen und schnell war klar, dass wir zusammen weiterreisen. Nach vier Tagen hatten wir hauptsächlich lange geschlafen und uns Brisbanes Nachtleben angeguckt. So langsam drängt die Zeit bei dem Programm, was wir noch haben.

06April
2013

Byron Bay und Gold Coast

Je näher man Queensland kommt, desto touristischer wird es an der Küste - gute Surfstrände und die Nähe zu Brisbane spielen wohl eine große Rolle.

Nach einem kurzen Besuch in Coffs Harbour kamen wir nach Byron Bay. Die kleine Stadt ist voll mit Backpackern, kleinen Läden und Parties und hat einen schönen Strand; Grund genug für uns, es in Byron und Umgebung mal länger als nur ein oder zwei Tage auszuhalten, wie es bis jetzt immer war. Weil auch in der Umgebung ein paar Highlights in den subtropischen Landschaften versteckt sind (wie etwa das Hippiedorf Nimbin), kam in den 8 oder 9 Tagen keine Langeweile auf. Zu der suptropischen Zone gehört natürlich auch der Regen (wir befinden uns am Ende der Regenzeit), der machte uns aber nur wenig aus - mit regelmäßigen und heftigen, aber auch kurzen Schauern ist es dann meist auch getan. Das Cape Byron ist übrigens der östlichste Punkt des australischen Festlands.

Cape Byron

Etwa 50 km nördlich von Byron liegen die Twin Cities Tweed Heads (NSW) und Coolangatta (QLD), die das Tor zu Queensland und vor allem der Gold Coast bilden. Die Gold Coast zieht sich etwa 50 km nach Norden und ist durchweg besiedelt, die einzelnen Ortschaften oder vielmehr Kleinstädte gehen fließend ineinander über, so dass die Orientierung oft gar nicht so einfach war.

Im Gegensatz zu Byron waren nun allerdings auch viele Familien mit Kindern zu sehen und viele Hotels. Hatte Byron noch flache Häuser, denkt man beispielsweise beim Anblick von Surfers Paradise aus der Ferne (von Coolangatta aus) eher an Manhattans Skyline als an eine kleine Stadt:

 

(Bild wird nachgereicht, das Internet in der Bibliothek ist mal wieder zu langsam...)

Nun kann man von solchen Mallorca-ähnlichen Agglomerationen halten, was man will, die vollen Straßen und (ja, man muss sagen irgendwie enttäuschenden) Strände waren nicht das, was wir suchten. So waren wir nach drei Tagen in Tweed Heads auch schon wieder auf dem Bruce Highway Richtung Norden, um an die Sunshine Coast zu kommen.

22März
2013

Endlich an der Ostküste

Nach zwei Monaten Arbeit war die Vorfreude auf das Reisen riesig. Am Montag ging es nach der Arbeit los Richtung Hume Highway. Am nächsten Tag sind wir dann vorbei an Sydney, Gosford und Newcastle und haben in Hawks Nest übernachtet, das direkt am Meer liegt und seinem Namen alle Ehre macht. Deshalb ging es am nächsten Morgen auch gleich weiter.

Der Pacific Highway führt die Ostküste hoch. Von dort machen wir immer mal wieder Abstecher zu schönen Routen, die durch kleine Küstendörfer und Nationalparks führen.

Auf der Suche nach einem schönen Strand fanden wir die Seal Rocks. Robben waren zwar nicht da, dafür eine schöne Küste und viel Sonne.

Ansonsten sitzen wir noch viel im Auto, die richtigen Highlights kommen dann auch erst, wenn wir New South Wales in Richtung Queensland verlassen. Trotzdem genießen wir es natürlich, einfach mal wieder in den Tag hineinleben zu können und keinen Druck zu haben, zu irgendeiner Zeit irgendwo sein zu müssen.

Schöne Grüße aus Port Macquarie!

07März
2013

Arbeit, Arbeit, Arbeit in Cobram

So, nach zwei Monaten haben wir uns dann doch dazu entschieden, mal wieder ein Lebenszeichen nach Deutschland zu schicken.

Nach unserer kleinen Reise von Melbourne nach Sydney und zur Great Ocean Road stand noch The Grampians an, ein Nationalpark in Victoria. Das waren etwa zwei Tage und wir hatten uns ehrlich gesagt mehr davon versprochen. Ein, zwei kurze Wanderungen haben wir unternommen in den Bergen dort, die jedoch alle nicht hoch sind. Außerdem  gab es immer wieder Lookouts in die Landschaft. Highlight war der große Wasserfall, die McKenzie Falls.

 

Nach den Grampians war die große Frage: Wohin jetzt? Unseren ursprünglichen Plan, in Richtung Adelaide weiterzuziehen - und dort Trauben zu pflücken - haben wir schnell wieder verworfen. Stattdessen haben nochmal unsere Pläne für den Rest der Zeit hier überdacht und festgestellt, dass wir die "halbe Runde" (Sydney, Brisbane, Cairns, Darwin, Alice Springs, Adelaide, Melbourne, Sydney) schon fahren wollen. Weil es aber noch sehr heiß war, schien es uns logischer, erst die Ostküste und dann das trockene Zentrum zu durchfahren. Also sind wir lieber Richtung Ostküste und haben uns Mildura ausgesucht, bekannt für "year-round fruit picking". Der Ausflug dahin war im Nachhinein die schlechteste Entscheidung bis jetzt...

Die 400 km bis dahin liefen problemlos, auch wenn wir in der Hitze einmal ein Feuerwehrteam beim Löschen eines kleinen Feuers am Rande des Highways gesehen haben. In Mildura haben wir uns erstmal einen Campingspot gesucht. Auf dem Weg dahin landeten wir in einer abgelegenen Straße. Beim Wenden an einem Weinfeld blieben wir mit dem Auto dann stecken. Glücklicherweise war noch ein Farmer da wach, der uns wieder rausziehen konnte mit dem Traktor.

Im Nachhinein ist das eine lustige Geschichte, auf jeden Fall lustiger als die zweite. Nachdem wir Mildura am nächsten Tag quasi Hals über Kopf wieder verlassen hatten, weil uns alles irgendwie unsympathisch war und wir außerdem einen sicheren Job in Cobram hatten, waren wir auf dem Murray Valley Highway Richtung Cobram unterwegs. 70 km vor dem Ziel wollten wir auf einem Rastplatz übernachten. Der war aber völlig dunkel und voller Mücken. Also sind wir im Dunkeln weiter. Etwa eine Viertelstunde später hatten wir ein Känguruh bei etwa 90 km/h auf der Motorhaube. Ziemlich geschockt haben wir jemanden angehalten, der gemeint hat, wir sollten weiterfahren, obwohl links die Lichter aus waren und eine mächtig Delle drin war. Das Känguruh war übrigens nicht mehr da.

In Cobram hatten wir wieder Arbeit auf unserer alten Farm und waren mit Pfirsichen und Nektarinen beschäftigt. Das Auto hielt uns aber mehr auf Trab. Zwei Tage nach dem Unfall ging plötzlich die Beschleunigung nicht mehr wie gewohnt, die Tachoanzeige war kaputt und unter der Motorhaube bildete sich leichter Rauch. Ein Aussie half uns bei der ersten Analyse. Er war es auch, der uns die nächsten Tage noch immer wieder geholfen hat - ohne etwas dafür zu erwarten, alle Angebote schlug er aus. Zuerst richtete er den Rahmen etwas mithilfe eines Seils und eines Baums, dann baute er uns die Ersatzteile ein, die wir vom Schrotthändler geholt haben. Alle Elektroniksachen haben wir vom Autoelektriker machen lassen. Erst knapp zwei Wochen nach dem Unfall, war alles wieder in Ordnung, bis uns vor vier Tagen wieder der Blinker abgefallen ist, naja...

Da bei der ganzen Aktion doch einiges an Geld verloren gegangen ist, musste gearbeitet werden - und wir tun es jetzt noch für etwa elf Tage, dann ist damit bis zum Ende unseres Aufenthalts hier auf jeden Fall Schluss :)

Nach einem Monat auf der Farm, wo wir auch Kirschen gepflückt haben, haben wir die Farm gewechselt, weil die Arbeit einfach zu schlecht war. Jetzt läuft es deutlich besser seit drei Wochen.

Wir sind wieder im selben Caravanpark. Dort waren - im Gegensatz zu Dezember - endlich auch mehr Backpacker, Deutsche und Franzosen. Dadurch sind die Nachmittage nicht mehr so langweilig. Seit einer Woche nun wohnen wir in einem Caravan. So etwas wie eine eigene Wohnung zu haben ist dann doch besser als die ganze Zeit im Auto zu bleiben; zumal wir nicht mehr zahlen als für einen normalen Zeltplatz, weil wir jetzt so lange schon da sind.

Noch etwa 11 Tage also an den Pfirsichen, Nektarinen und Pflaumen, dann geht es Richtung Ostküste.

09Januar
2013

Great Ocean Road

Den Weg zurück nach Melbourne über den Hume Hwy haben wir an einem Tag gemacht, es war unspektakulär. Erst am nächsten Tag starteten wir bei Torquay auf die Great Ocean Road Richtung Warrnambool.

Nach einigen netten Stränden begann das richtige Erlebnis Great Ocean Road eigentlich erst, als die Straße bis nah an das Wasser heranführte und dann dort auch blieb. Links von uns also war das Meer, rechts Wald und Berge. Dementsprechend kurvig und hügelig ist es - und genauso atemberaubend.Auf dem Weg kommt man hin und wieder durch kleine Küstendörfer und an schöne Strände, die wir auch immer wieder genutzt haben :)

Etwas im Landesinneren haben wir den ersten Campingplatz mitten im Wald gefunden, das war in der Nähe von Lorne.

Am nächsten Tag waren wir erst schwimmen und haben dann in einem kleinen Ort wilde Koalas beobachtet, die am Straßenrand in den Bäumen hingen. Dann verlässt die Straße bei Apollo Bay die Küste und führt mitten durch den Regenwald des Cape Otway National Parks. An einem Campingplatz am Strand haben wir übernachtet, dann ging es richtig in den Regenwald. Ein kurzer Lauf führte mitten durch:

Das Cape Otway Lighthouse war nicht so interessant, auch wenn es das älteste Lighthouse Australiens sein soll. Dafür haben wir wieder Koalas beobachten können.

Als wir uns dann an der Küste wiederfanden, begann ein Streckenabschnitt mit vielen steilen Felswänden und entsprechend rauher Küste, an der man nicht schwimmen kann. Dafür haben Wind und Salzwasser im Laufe der Jahrhunderte nette Gesteinsformationen gebildet, allen voran die 12 Apostel:

Nach einer Nacht in dem netten Dorf Port Campbell war die Great Ocean Road auch schon zuende. Über Warrnambool und Portland sind wir nun auf dem Weg zum Grampians National Park, um dann Richtung Adelaide zu fahren und wohl mal wieder zu arbeiten...

04Januar
2013

Silvester in Sydney

Dass wir noch den ganzen Rest des Jahres über ein großes Haus für uns alleine hatten, war natürlich ein Knaller. Nach inzwischen 8 Wochen im Auto (und dem Hostel in Melbourne) tat es gut, mal wieder für eine Woche in Sydney zu bleiben. Wir haben eigentlich nicht wirklich viel unternommen, Silvester war das Wichtigste. Abends sind wir in einem Pub gewesen mit Anita und Sylvain und mal wieder einigen Iren. Schon gegen 23 Uhr haben wir dann begonnen, uns einen Platz in der riesigen Menge zu erkämpfen, von wo aus wir wenigstens das Feuerwerk sehen konnten. Die Harbour Bridge selbst war leider zu zwei Dritteln von Häusern verdeckt, nur das Feuerwerk war gut zu sehen, aber das reichte auch schon. Über eine Million Menschen haben sich im CBD versammelt, um es zu sehen, schon früh war die Innenstadt voll. Etwa 14 Minuten hat es gedauert, es war sehr beeindruckend und die Reise auf jeden Fall wert - danach wurde noch weiter gefeiert.

Die restlichen Tage waren ganz entspannt. Wir waren am Palm Beach im Norden von Sydney und am Bondi Beach zum Schwimmen und hatten am letzten Abend noch ein verspätetes Neujahrsessen mit unserer Gastfamilie.

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